Tipps zur Übersetzung

Schauen Sie sich Ihr bisheriges Rad an. Welche Übersetzung hat es? War diese richtig? 
Wenn Sie damit in der Ebene nicht schnell genug voran kamen, war sie zu leicht. Oder konnten Sie nicht gut bergauf fahren? Dann war sie zu schwer ausgelegt. Das sind wichtige Anhaltspunkte für die Wahl der richtigen Übersetzung.

  • Fragen Sie Ihren Händler oder auf der Messe bei Probefahrten, welche Entfaltung auf welchem Rad zu testen ist. Häufig ist die mittlere Übersetzung montiert.
  • Wenn Sie längere Zeit nicht mehr Fahrrad gefahren sind, versuchen Sie es für den Anfang besser mit leichteren Gängen. Nach den ersten Touren haben Sie vielleicht den Wunsch, die Entfaltung zu ändern. Das ist kein Problem. Es ist für Ihren Händler in der Regel einfacher, die Übersetzung mit kleinerem Ritzel schwerer zu machen. 
  • Sie haben Knie-Beschwerden? Dann sollten Sie es sich zur Regel machen, beim Anfahren, am Berg oder bei der Brückenauffahrt mit dem leichtest möglichen Gang zu beginnen und - ähnlich wie beim Auto, nur langsam mit steigender Geschwindigkeit in kräftigere Gänge umzuschalten. Auch hier ist eine eher leichte Übersetzung zu raten und Nabenschaltung. 
  • Sie fahren hauptsächlich im ganz flachen Bereich, dann werden Sie die mittlere Übersetzung vorziehen, unsere leichteste Übersetzung wäre dann falsch. 
  • Sie haben Urlaubstouren mit Gepäck vor, auch in bergige Regionen. Hier könnte die leichte Übersetzung besser sein. Denn Berge und Gepäck verlangen meist nach sehr leichten Gängen.
  • Es wird häufig übersehen, dass man ein Rad mit Gepäck, sei es Einkauf, Reisetaschen oder Kinderanhänger in der Praxis dann mit leichteren Gängen fährt als auf dem Sonntagsausflug oder den Weg zur Arbeit ohne Gepäck.
  • Berücksichtigen Sie diese wichtige Erfahrung beim Kauf des Rades.
  • Bei der Urlaubstour mit Reisegepäck ist es oft wichtiger, mit möglichst geringem Kraftaufwand bergauf zu fahren, als bei der Abfahrt einen höheren Schnellgang zu haben und bei 40 km/h zu beschleunigen.